28.10.11 Chansonfest, Berlin
Zwischenstopp im Corbo. Ein kompaktes Intermezzo. Der mittlere von drei Tagen des altbewährten Chansonfest mit traditionell mucksmäusischem Publikum. Wenn ich mich sonst bisweilen fremd fühle auf Kleinkunstbühnen mit Liedermacherei war es hier das Gegenteil. Ich durfte bereits das vierte Mal dabei sein und habe es genossen. Auch waren wieder viele befreundete Gesichter aus vergangenen Zeiten zu registrieren. Ich wäre so gern länger geblieben. Danke an Ulla und ihre Komplizen für deren Entdeckung meinerseits, an die Crew vom Corbo für die fantastische Betreuung auf, neben und hinter der Bühne und an Tanja und Meike für die abermalige Einladung.
22.10.11 Kohi, Karlsruhe
Die lange Reise hat sich gelohnt. Der wohl schönste Spielort in der Karlsruher Südstadt ließ wieder einmal keine Wünsche offen. Guter Klang, schöne Menschen und schräge Vögel. Ich eröffnete den Doppelabend mit einem gerafften Set vor der wunderbaren Francesca Lago und ihrer italienisch/schweizerischen Band. Das Licht war gedimmt, die Hörer geneigt und der Abend zu kurz. Danke an Tobi für die exzellente Betreuung und natürlich an Tom und Tom.
15.10.11 Zum Falken, Weimar
Ganz bestimmt der falkigste Abend der Konzertreihe. Das Heimspiel machte es möglich noch mehr Instrumente auf die Bühne zu holen und Vincent Hammel, der am Schlagzeug das zweite Set begleitete. Es wurde viel ausprobiert. Kontrolle und Chaos gaben sich die Klinke in die Hand und das unmögliche "Endgültige Schaf" wurde erstmalig live gespielt. Das Auditorium zeigte viele bekannte Gesichter und bereitete so ein wohliges Zuhausegefühl. Danke Weimar. Mit dir kann man's ja machen.
14.10.11 Das Haus, Rostock
Ich erwachte nach einer kurzen Nacht neben dem Standaschenbecher im Obergeschoß des Hauses und eilte zum Zug zurück nach Weimar. Auf Hin-und Rückfahrt hörte ich mich durch die halbe Beck-Diskografie. Das Haus war spärlich besucht. Einige mochten es. Einige nahmens mit Fassung. Die Belegschaft war wieder ausserordentlich großartig und als besondere Überraschung kam ein Filmteam vom Offenen Kanal Rostock. Später wird es hier davon noch etwas zu sehen geben. Danke Thomas. Ich hoffe du hast den Salat gefunden.
08.10.11 Brohmers, Halle
Klassentreffen. Aber nur im hinteren Teil des Café Brohmers. Um dem Speisevorgang im Raum bühnenmäßig beizukommen, benutzte ich Messer und Gabel für das Introloop von "Keine Übung". Tags zuvor spielten hier Pro Art und ich betrat geweihten Boden, der noch mit Holzspänen übersät war von einem scheinbar sehr in Mitleidenschaft gezogenen Instrument der Band. Das Konzert gelang prächtig und beinhaltete auch einige ältere Stücke, u.a. eine leistungssportliche Version von "Zwischenzeit" Wie am Tag zuvor flogen mir gegen Ende des Konzerts die Saiten um die Ohren. Dies erforderte nestelndes Gewechsel, stieß aber auf blankes Verständnis seitens der Zuhörer und bildete eine passende Ouvertüre zur trashverdächtigen Zugabe "Wovon ich nicht sterbe". Danke an Paul, Anna und Jonas für alles Mögliche. Ihr seid Halle.
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